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"Hinter den sieben Gleisen" im Kino Houdini

Am 13. Februar genossen die 25 Teilnehmenden das Limmatstadt-Märchen „Hinter den sieben Gleisen“.

Der Film von Kurt Früh aus dem Jahr 1959 handelt von drei Clochards, Dürst, Barbarossa und Clown, die in einer Hütte hinter den Gleisen beim Rangierbahnhof Zürich hausen, als eines Tages die schwangere Deutsche Inge auftaucht und im Schuppen des Trios ihr Kind zur Welt bringt, sehen sich die drei freiheitsliebenden Tagediebe und Kleinganoven plötzlich in einer kollektiven Vaterrolle und genötigt, Geld zu verdienen. Und Inge soll ja auch noch einen anständigen Mann kriegen.

Früh ist sehr mutig in dieser Zeit einen solchen Film zu drehen; zum einen galt Arbeit und Fleiss als höchstes Gut und zum anderen erfährt eine Frau, die ein uneheliches Kind zur Welt bringt, nicht die Strafe Gottes sondern Glück! Es war ein Wohlfühl-Film trotz aller kritischen Themen.

Nach dem kurzweiligen Film genossen die Anwesenden gemeinsam den feinen Schokoladenkuchen und diskutierten lebhaft über das Gesehene.