Wallfahrten
2015 Wallfahrt nach Wolfwil, SO
Die Wallfahrt vom 22. August 2015 führte nach Wolfwil, SO, das an der Aare liegt. Maria wird dort als Unsere liebe Frau von Wolfwil, Beschützerin des Glaubens und Hilfe der Christen verehrt.
Laut einer Legende wurde in der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts im Raum Bern eine Marien-Statue in die Aare geworfen. Diese wurde unterhalb der jetzigen Kirche angeschwemmt und blieb in einem Strauch hängen. Die Wolfwiler stellten sie im damals schon bestehenden Kirchlein zur Verehrung auf. Bald pilgerten Menschen von nah und fern nach Wolfwil, um bei der Muttergottes Trost und Hilfe zu finden.
Das Gnadenbild, aus Holz geschnitzt, stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde später überarbeitet. Es ist ein Brustbild und wird nach barockem Brauch durch ein Kleid, in den liturgischen Farben, ergänzt. Mit ihrem anmutigen, lieblichen, Vertrauen erweckenden Ausdruck, lädt Maria uns ein, bei ihr und ihrem Kind zu verweilen und Kraft zu schöpfen.
2017 Wallfahrt nach St. Antonius in Obbürgen, NW
Die Wallfahrt vom 26. August 2017 führte an den Vierwaldstättersee nach Obbürgen im Kanton Nidwalden. Die Kirche St. Antonius ist 1954 eingeweiht worden. Sie ist vom Architekten Fritz Metzger (1898-1973), der auch unsere Kirche baute, die vier Jahre vorher eingeweiht wurde.
«Die augenfälligste Ausschmückung der Kirche besteht in dem Mosaik an der Chorwand Der hl. Antonius huldigt Christus. Überlebensgross thront Christus auf einer stilisierten Wolke, die rechte Hand zum Segenszeichen erhoben und in der linken Hand ein Buch haltend. Zu seiner Linken kniet der Kirchenpatron in ehrerbietiger Haltung. Sonne, Mond und Sterne umgeben die beiden Figuren. Das Mosaik schuf Anton Flüeler (1898-1960) in seinem letzten Lebensjahr.» (Kirchenführer)
2018 Wallfahrt nach Maria Mitleiden auf Gormund in Neudorf, LU
Die Wallfahrt vom 25. August 2018 führte zur Wallfahrtskapelle Maria Mitleiden auf Gormund in Neudorf LU. Die Wallfahrtskapelle mit dem Kaplanenhaus liegt auf dem schönsten Hügel von Neudorf.
Die 1509 errichtete gotische Kapelle wurde im Lauf der Jahre baufällig und zu klein für die grosse Anzahl der Pilger. Sie wurde erneuert und vergrössert und erhielt dann auch eine barocke Ausstattung. Wie der Name Maria Mitleiden sagt, fallen zwei Bilder der Schmerzensmutter ins Auge.
Daneben gibt es verschiedene weitere Marienstatuen und Bilder. So auch eine Statue der Mutter Anna mit Maria und Jesus. Nach der Überlieferung war es der Himmel selbst, der sich diesen Ort ausersehen und bezeichnet hat, um hier seine Gnaden und Gaben auszuteilen.
Seit über 500 Jahren kommen Menschen mit ihren Sorgen zur Gottesmutter auf Gormund. Viele haben hier Hilfe und Trost gefunden.






