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Römisch-Katholische Kirche

St. Felix und Regula

Der Tabernakel und das Ewige Licht

Tabernakel und ewiges Licht

Lateinisch: tabernaculum = Hütte, Zelt

Der Tabernakel ist das Gehäuse zur Aufbewahrung des eucharistischen Brotes von der Mahlfeier, um es den Kranken und Alten zu bringen. In der Gestalt dieses Brotes ist Jesus Christus gegenwärtig. Der Tabernakel erinnert an die Bundeslade des Volkes Israel. Eines der hebräischen Wörter dafür ist Mischkan, was Gottes Heimstätte auf Erden heisst. Sie ist das transportable Heiligtum, welches das Volk Israel auf seinen Wanderungen nach dem Auszug aus Ägypten mitführt, bevor ein permanentes Zentralheiligtum errichtet wird. In ihr wurden die Gebotstafeln des Moses als das Allerheiligste aufbewahrt.

Der Tabernakel weist auch vorwegnehmend auf das himmlische Jerusalem hin, wovon es im letzten biblischen Buch, der Offenbarung heisst, dass das Zelt Gottes mitten unter den Menschen ist. Das Motiv des Zeltes findet sich auch im Bau der Kirche St. Felix und Regula wieder.

Das Gebiet von St. Felix und Regula gehörte früher zur Pfarrei Herz Jesu in Wiedikon. Von den Frauen der Mutterpfarrei sind die Schmuckstücke am Tabernakel. Der Tabernakel lädt zum Verweilen ein und ist ein Ort des Gebets.

Das ewige Licht ist in der Synagoge und der katholischen Kirche ist ein immerwährendes Licht. Es dient als Symbol zur Erinnerung an die ständige Gegenwart Gottes.

Künstlerin: Martha Flüeler-Häfeli (1902-1983)
Erste Goldschmiedin der Schweiz