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Römisch-Katholische Kirche

St. Felix und Regula

Maria mit Kind

Statue Maria mit Kind

Hebräisch: Mirjam - bspw. Prophetin und Schwester des Moses im Alten Testament
Griechisch: Mariam; Lateinisch Maria; Arabisch Maryam

Grundlage der Marienverehrung ist ihre treue und hingebungsvolle Glaubenshaltung auf den Anruf Gottes durch den Engel Gabriel, die Mutter des Gottessohnes zu werden. Dies macht sie zur Mutter der Glaubenden und zum Urbild der Kirche.

Maria ist die Mutter Jesu. Die Evangelien, zur Verkündigung von Chris-tus Jesus und in der Motivation zum Glauben geschrieben, erwähnen Maria vor allem in der Verkündigung der Geburt, der Kindheit und unter dem Kreuz Jesu. Maria weist, wie alle Frauen und Männer in der Bibel, auf Gott hin, so heisst es im Markusevangelium (3,35), wie Jesus sagt: „wer den Willen Gottes tut, ist mir Bruder und Schwester und Mutter".

Die Glaubenslehre der röm.-kath. Kirche gibt Maria vier Titel: die Jung-frau, die Mutter Gottes, die reine Magd und die Himmelskönigin. Im Kirchenjahr werden 14 verschiedene Marien-Feste gefeiert. Die Volks-frömmigkeit kennt viele Beschreibungen von Maria.

Die Marienfrömmigkeit nimmt Elemente der Göttinnen-Verehrung aus der vorchristlichen Zeit auf und kompensiert das Vorherrschen von Patriarchalem in der Bibel und der Kirche.

In unserer Kirche St. Felix und Regula sind zwei Statuen von Maria. Auf der rechten Seite in der Kirche ist eine Kopie der Schwarzen Madonna von Einsiedeln - die junge Mutter und das Kind - und in der Kapelle eine Pietà (Erbarmen, Mitleid, Frömmigkeit) - die Mutter mit dem toten erwachsenen Sohn.